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Thema: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

  1. #41
    Foren Legende Avatar von Medusa
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Brottock und Oxanna traten in die große Halle ein, in der die Paka von Hera schon übel zugerichtet wurde. Kurz musterte er die Kreatur, die offenbar eine Asin mit kybernetischen Implantaten war, ähnlich wie seine Oxanna.

    So so, du bist also Hera?, fragte er.

    Sie ließ kurz von Paka ab und drehte sich zu den beiden um, wand sich dann aber kommentarlos ihrer Aufgabe zu. Der Grund weshalb sie mit den Noddies kooperierte war das Versprechen, dass Slavik ihr gab. Würde sie der Pandoraanführerin eine Drohne entlocken oder zur Not mit Gewalt entreißen, würde sie ihren Körper in ihrer alten Form zurück bekommen, so das Versprechen von Slavik. Dennoch wollte sie sich auch an ihrer Peinigerin rächen.


    Na los, wo hast du deine verdammte Drohne?!, fluchte sie.

    Dann wurde sie ungeduldig und stieß mit ihren Marukai brachialer vor. Brottock gefiel das gar nicht, schließlich wollte er mit seiner Geliebten auch noch etwas Spaß an ihr haben, aber wenn Hera so weiter machen würde, wäre von dem Pandora nur noch eine Ruine übrig.


    Hey, schalt mal einen Gang zurück. Jetzt sind wir dran, du hattest deine Chance!, rief er und ging schnellen Schrittes auf sie zu.

    Slavik verfolgte das Geschehen interessiert, denn sicher würde es gleich zu einem Streit kommen, bei dem sich nun herausstellen würde, wer nun der bessere Handlanger wäre. Denn er spielte schon länger mit dem Gedanken, einen weiteren Stellvertreter zu rekruitieren.


    Haltet euch daraus, ihr habt mal wieder versagt, also müssen die Profis ran., maulte Hera den beiden entgegen, während sie mit ihren Marukai eine Drohgebärde ausübte und gleichzeitig im Inneren der Paka herumfuhrwerkelte.

    Doch während sich Oxanna und Brottock mit Hera buchstäblich in den Haaren hatten und dabei auch keine Gelegenheit ausließen, die Partikelkanone zu demütigen und zu verletzen, schien ein gleißend heller, regenbogenfarbiger Lichtschein durch die Decke zu brechen. Am Boden unter dem Licht war ein Symbol zu sehen. Selbst Slavik und die anderen Noddies im Raum waren überrascht von der seltsamen Erscheinung, die so schnell wie sie kam auch wieder verschwand. Da Hera und Brottock, sowie der Rest der Soldaten im Raum hineingesehen hatten, waren sie geblendet.


    Was soll das... Was ist das..., rief Hera.

    Plötzlich schrie diese auf, da irgendetwas ihre Marukai abhackte. Anschließend wurde die Cyborgasin von einem roten Marukaistrang durch den Raum gegen eine Wand geschleudert.

    Draußen tobte derweil die Schlacht und es sah immer mehr aus, als würden die Pandoras die Festung stürmen. Die Nod-Generäle wurden zu Clowns gemacht und es kam immer mehr Verstärkung für die Maschinenwesen an. Als Sattanias Drohnen die Laserkanonen und Shredder-Türmen sabotiert hatten, kam Luraton mit seinem Trupp als Verstärkung - und die hatte sie auch bitter nötig. Denn die Bruderschaft sah nicht untätig zu, sondern setzte nun auf eine Vielzahl von Venomgleiter, die mit ihren Laserkanonen den Drohnen stark einheizten.


    Du kommst gerade im richtigen Moment!, meinte sie und zeigte auf die Nod-Flugzeuge.

    Rangararock und seine Panzer hatten derweilen die halbe Strecke zur Mauer zurückgelegt. Obelisken des Lichtes und Minenfelder erschwerten den Vormarsch erheblich, doch irgendwann hatte der Koloss die Faxen dicke.


    > Das reicht, jetzt werden Nägel mit Köpfen geschlagen... Euren Köpfen! <, rief er.

    Sofort transformierte er sich, nur um dann wie ein Berserker auf seine Feinde los zu stürmen. Minen explodierten, das Sperrfeuer aus Raketen, Laser und Granaten fokussierte sich auf ihn. Es konnte ihn aber nicht aufhalten.


    Los, fahrt das Schutzschild hoch!, brüllten die Noddies, worauf sich im Südteil der Basis eine rot glühende halbtransparente Wand aufbaute.

    Die Pandorapanzer stellten das Feuer ein, sie überließen ihren Heerführer das Feld. Auch die Noddies konnten nicht mehr feuern, wegen dem Kraftfeld. Mit lautem Kampfgebrüll stürmte Rangararock auf die Mauer zu, trat dabei auf eine Mine nach der anderen. Die Noddies hofften nun, dass der Riese durch die ganzen Explosionen scheitern würde. Auch seine Kameraden, die hinten blieben, bangten um ihren Truppenführer, denn langsam bildete sich eine Staubwolke, die den Koloss komplett einschloss. Würde er es noch zum Kraftfeld schaffen? Und was noch viel wichtiger war, was würde dann geschehen? In Sattanias Sektor haben die Drohnen nicht nur die Geschütze lahm gelegt, sondern auch die Kraftfeldgeneratoren, daher dürfte es bei ihr damit keine Probleme geben.

  2. #42
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Oxanna rollte Brottock hinterher und blieb schließlich neben ihm stehen, um Heras Werk an der Partikelkanone zu begutachten.

    Hmm, scheint nicht so recht zu klappen mit der Drohne.

    Ihrer Ansicht nach müsste man die Partikelkanone mal für eine Weile alleine lassen. Brottock ging auf Hera zu und wollte, dass sie ihm das Ruder übergab, doch sie machte einfach weiter und rammte ihre Marukai in Pakas Leib, worauf diese zu röcheln begann. Oxanna legte den Kopf schief. Wenn Hera so weitermachte, wurde das nichts mit Slaviks Vorhaben und dann konnte man noch von Glück reden, entlassen zu werden. Wahrscheinlicher war ein direkter Kill.

    So, das reicht jetzt aber mal. Ich werde...

    Mehr konnte sie nicht sagen, denn auf einmal erschien ein helles Licht, gefolgt von seltsamen roten, schlangenartigen Gebilden.

    Was zum Henker ist das?

    Schnell drehte Oxanna sich weg und als sie wieder hinschaute, war Hera von dem Ding gepackt und ihre Marukai abgetrennt worden, die noch immer tief in der Paka steckten.
    Ihre Verwunderung wich aber bald der nackten Realität und diese sagte ihr, nicht tatenlos zuzusehen.

    Befehl 281!

    Rief sie, worauf dicke Stahlwände aus dem Boden kamen und die Partikelkanone einrahmten, wie auch unter und über ihr. Durch diese Panzerung kam keine Marukai mehr durch und auch keiner unbefugt von außen hereinkam. Andererseite soll die Partikelkanone so erstmal Ruhe haben, vielleicht baute sie ja dann die Drohne, wenn sie sich unbeobachtet fühlte. So waren Oxannas Gedankengänge, dann rollte sie zu Brottock, griff ihn am Arm und zog ihn mit sich.

    Komm mit.

    Sie führte ihn in einen Nebenraum, der ebenso stark gepanzert war wie der, wo sich die Partikelkanone drin befand.

    Lass die ruhig kämpfen. Wir müssen so oder so erstmal rausfinden, was das ist und außerdem braucht unsere Hundehütte einen Moment Ruhe.

    Sie schaltete mehrere Monitore ein, auf denen sowohl Paka, als auch Heras Kampf gegen das ominöse Dingsda zu sehen waren. Desweiteren kamen durch ein Tor mehrere Avatare in den Raum zu Hera, um ihr gegen das Ding zu helfen.

    Kinotime, Großer.

    Paka selbst war fast einer Ohnmacht nahe, bekam aber mit, wie Heras Attacken schlagartig stoppten und danach der Raum um sie herum kleiner wurde. Die meterdicken Stahlwände waren nur knapp einen Meter neben ihr, so eng war es. Aber es war keiner bei ihr, dafür hörte sie den Kampf draußen und hatte auch Heras Schrei vernommen. War nun ihre Befreiung nahe? Sie schöpfte jedenfalls Hoffnung.


    Die Noddies an der Ostseite hatten nun ihren General aus seiner misslichen Lage befreit, dem das sichtlich peinlich war. Sie kauften auch seine Story von den Rehen nicht ab.


    Das waren bestimmt diese Pandoraschweine.

    Kaum hatte der Soldat es erwähnt, waren sie von Razorbacks Truppe umzingelt.

    Schei....

    Dann stürzten die Schweine auf die Noddies zu und der Kampf Mann gegen Mann, oder besser gesagt Mann gegen Maschinenwildschwein, begann.
    Einige hundert Meter von dem Handgemenge entfernt hatte sich die Gruppe Rehe dem Tempel genähert. Sie schlichen sich vorsichtig an und gingen den wenigen Gefahren, wie Panzern oder Geschütztürmen, aus dem Weg. Viel Deff war da sowieso nicht, da das meiste den Schweinen oder eben den anderen Fronten entgegengeworfen wurde. Doch das sollte sich bald als Fehler herausstellen.
    Schließlich standen sie direkt vor dem Tempel, mussten sich aber immer wieder ducken, da Wachen und Panzer vorbeikamen. Auch zwei Avatare standen herum, diese spähten mit Suchscheinwerfern die Gegend aus. Als der Lichtschein gerade einmal an ihnen vorbeikam, fasste der erste Bock Mut.


    >Hier rein, schnell.<

    Er sprang in eine Art Schachtfenster, die anderen folgten ihm, bevor die Lichtkegel der Scheinwerfer wieder an der Wand entlangfuhren. Drinnen war niemand zu sehen. Sie huschten nun durch den Raum, der mit allerlei Müll gefüllt war und erreichten eine Tür.

    Während die Pferde und Hunter sich mit den Noddies Häuserkämpfe lieferten und nebenbei auch einige Lasertürme und Obelisken des Lichtes zu bekämpfen hatten, traf hinter der Front Verstärkung ein. Mehrere Eleminatoren landeten und etliche Pferde stürmten heraus, um die Linie nach hinten zu sichern. Nicht weit von ihnen entfernt, im Nachbarabschnitt, war Rangararock zugange, der nun sicher auch einiges an Nodkräften binden wird. So geschah es auch, sie warfen dem Koloss einiges an Truppen entgegen und deckten ihn mit allem ein, was sie zu bieten hatten. Hier im Süden ließen sich die Noddies jedoch nicht ganz so leicht hereinlegen wie im Osten General Kilian geschehen. Sie hielten einige Divisionen bereit, um den Pandorapferden einen gebührenden Empfang zu bereiten.

    Luraton und seine Truppe stand derweile vor einem Problem. Sie waren Artillerietruppen und nicht gegen Flugzeuge gerüstet.


    >Sattania, deine Drohnen müssen sich um die Flieger kümmern.<

    Hier schien es so, als wären die Noddies den Pandoras überlegen.
    Geändert von Tupolew TU-154 (19.01.2012 um 02:50 Uhr)

  3. #43
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Sofort als das Licht die beteiligten blendete, zerrte Oxanna Brottock in einen Schutzbunker. Danach schotteten schwere Stahlplatten den Raum, aber auch die Partikelkanone ab. Dann verblasste der Regenbogen so schnell, wie er auftauchte und eine Gestalt kam zum Vorschein. Währenddessen erholte sich Hera von den Angriff, als sich die Marukai zurück zogen. Sie war noch etwas geblendet vom Licht, konnte noch nur schwammig erkennen, wer dort stand.

    Wer bist du, dass du es dich wagst mit mir anzulegen..., knurrte sie verärgert.

    Hmm, das war knapp.

    Die Gestalt die in riesige Halle der Bruderschaft eindrang war Medusa. Sie kam mittels einer Dimensionsbrücke der Asen, dem sogenannten Bifröst, in den Raum. Doch woher hatten sie auf einmal diese Möglichkeiten? Was ging hier vor? Als Heras SIcht wieder klarer wurde, kochte sie vor Wut, denn sie hatte alles andere erwartet also ihre verhasste Tochter.

    Du... Du elende Mistbrut... Wie kannst du es wagen dich deiner Herrin, deiner Mutter, in den Weg zu stellen., schimpfte Hera verärgert und wollte zum Angriff ausholen.

    Medusa wandte sich vom Stahlkäfig ab, von dem sie beinahe eingesperrt, oder gar zerquetscht, worden wäre ab und blickte ihre vermeintliche Mutter an. War sie überhaupt ihre Mutter? Auch wenn sie ihre Augenbinde aufhatte, konnte sie dank des sechsten Sinnes der Asen den Raum klar erkennen. Ihr entging somit nicht, dass ein Hangartor sich auftat und Avatare hinein traten, um sie zu vernichten, während sie mit den rubinartigen Augen ihrer goldenen Schlangenköpfe Heras bevorstehenden Angriff erblickte. Sie flüsterte etwas in der Sprache ihres Volkes, schlug gleichzeitig mit der unteren Spitze ihrer Klinge von Asgard auf dem Boden, während sie ein Asensymbol mit ihren Marukai formte, welchse sie im gesamten Raum ausbreitete.

    Sie nutzte ihre Bannkreisfähigkeit. Durch diesen Bannkreis wurde alles in dessen Umfang in einem starken Energiefeld eingeschlosse, was zwar einerseits die Avatare für die Wirkungsdauer nahezu unzerstörbar machte, sie aber auch Bewegungsfähig im Raume stehen ließ. Auch Hera hatte diese Wirkung betroffen.


    Was zum... Wie kann das sein, ich bin stärker als du, ich bin die große Obermutter der Witchknights! ICH BIN HERAAAA..., brüllte sie.

    Ihre ohrenbetäubendes Geschrei hallte lautstark durch den gesamten Raum und ließ sogar das Panzerglas von Slaviks Schutzraum leich vibrieren. Jedoch blieb ihr Befreiungsversuch vergebens. Sie konnte sich nicht gegen diese unbekannte Macht wehren, die Medusa gegen sie einsetzte. Ihre Gegnerin blieb von diesem Effekt jedoch unberührt und auch ihr Organ beeindruckte sie nicht. So schlängelte die Anführerin der Asen auf Hera zu.


    Es gibt so vieles, was du über mich nicht weiß und auch nie wusstest, Schwester. Und du weißt bis heute nicht, dass nur die Menschen uns Witchknights nannten, weil wir für sie Hexen mit Schwerter und Rüstungen sind. Du wusstest nie, wer unsere wahre Mutter war. Du hast nie unsere Schrift erlernt und auch nie versucht, eine von uns zu sein, stattdessen wolltest du uns zu deinen Untertanen machen.

    Hera verdutzte. Sie wusste zwar nicht, wovon Medusa da sprach, doch wusste sie genau was ihre Worte bedeuteten.

    Du bist nicht unsere Mutter und du warst es auch nie. Deine Fähigkeit, das Gedächtnis anderer zu manipulieren, wirkt nicht mehr... Hera, dein verschleiernder Bann bricht mehr und mehr auseinander, bei jeder einzelnen unseres Volkes., klärte Medusa auf.

    Jetzt wusste Hera genau, was Medusa meinte. Somit wussten die Asen nun wieder, dass die angebliche Obermutter nicht die war, für die sie sich all die Jahrtausende ausgegeben hatte. Entsetzen, Furcht und Wut machten sich in ihr breit. Für Hera war es wie ein Dolchstoß, sie sah ihre Existenz und alles wofür sie ihr Leben lang hart gearbeitet hatte gefährdet. Doch was sollte sie nur tun? Langsam ließ die Wirkung des Bannkreises nach und auch die Avatare fuhren wieder hoch. Wenn Medusa vor hatte Hera zu beseitigen, musste sie sich also beeilen.

    Brottock folgte Oxanna in den Schutzbunker. Danach wurden die Monitore eingeschaltet, wo man auf einem die Anführerin der Pandoras erkennen konnte, wie sie in der engen und schwer gepanzerten Kammer ihre Ruhe zu genießen schien. Auf dem anderen Bildschirm war die Kamera noch vom Licht geblendet. Doch so schnell legte sich dieser Schleier wieder. Dann aber schlug er mit der Faust auf beziehungsweise durch den Tisch.


    WAS?, schrie er verärgert auf.

    Dieses Drecksstück von Bitchknight gibt es immernoch?, fluchte er lautstark.

    Er hatte mitbekommen, dass Medusa es war, die Bardock fast getötet hatte, denn der Riesenlanghals hatte es ihm selbst mitgeteilt, als Brottock noch auf der Trage im Krankenzimmer lag. Man sah ihn an, dass der Langhals vor Wut kochte.


    Die machen wir fertig!, rief er und ging schon auf die Tür zu.

    Er hatte vor, sich ihrer höchst persönlich anzunehmen, denn immerhin hatte sie seinen besten Freund übel zugerichtet.

    In der Zwischenzeit tobte draußen eine heftige Schlacht und an den verschiedenen Fronten verlief sie auch nur unterschiedlich gut. Einigen Pandoras gelang es schon ins innere der Basis vorzudringen, während die Pandoratiere sich die nahegelegene Ortschaft zunutze machten und die Bruderschaft in einen bitteren Häuserkampf verwickelten. Sattania dagegen musste schnell umdenken, denn die Artillerie von Luratons Truppen konnte gegen die anrückenden Venom-Gleiter nichts ausrichten.


    Die wissen einfach nicht, wann man aufgibt. Dann werden die es eben auf die harte Tour erfahren., knurrte sie.

    Prompt gruben sich weitere kleine Terrordrohnen aus, die sich vor der Artillerie in leichte Geschütze transformierten und mit den Beinen bis zum Rumpf eingruben. Diese Drohnen waren im Grunde auch nur Drohnen, ferngesteuert von einer Drohnenkönigin, welche sich weiter hinten aufhielten. Sattania hatte diesen neuen Pandoratypen entwickelt, um die Verluste an wertvollen Mitstreitern so gering wie möglich zu halten. Schließlich beschossen die kleinen ferngesteuerten Krabbler die Nod-Flugzeuge mit kleinen grünen Plasmageschossen. Einzeln waren es für die Flugzeuge eher Mückenstiche, doch im Schwarm durchlöcherten sie die Flieger im Nu. Die Venom-Gleiter machten die Drohnen zu ihr primäres Ziel. Genau das war auch beabsichtigt, denn diese Drohnen sollten nicht nur die Flieger vom Himmel holen, sondern auch das Feuer von den Artillerien weg lenken. Die Bruderschaft machte damit auch einen großen Fehler, denn es war für die Drohnenköniginnen leichter die ferngesteuerten Krabbler zu ersetzen, als richtige Pandoras in der Schlacht zu verheizen.

    Derweil wurde es bei Rangararock ziemlich still, als der Koloss in einer Staubwolke komplett verschwunden zu seien schien. Das Bombardement stoppte. Pandoras wie Nod hielten den Atem an, denn niemand wusste, was nun mit ihm war. Würde die Angiffswelle der Maschinenwesen im Süden zum Erliegen kommen?


    + Ha! Die Blechdosen haben ihren Obermacker verloren. Jetzt sind sie so gut wie erledigt. +, spottete einer der Nod-Soldaten im Funk.

    Zudem kam nun auch ein Redeemer angestampft, strahlte mit seinen Lasern über das halbe Schlachtfeld und nahm so die Pandorapanzer aus großer Distanz in die Zange. In der Zwischenzeit legte sich der Staub langsam und ein großer Schatten ragte hervor. Schallendes Gelächter ertönte von dort.


    > Hahahaha! War das alles, was ihr zu bieten habt? Ihr meine Panzerung gerademal angekratzt! <

    Rangararock war also noch wohl auf. Ein paar Panzerplatten hingen hingen schief und an einigen Stellen traten Nanomechanoiden aus, doch den kampflustigen Berserker schien der Kampf jetzt sogar erst recht Spaß zu machen. Währenddessen schlossen sich in den hinteren Reihen die Pandorapanzer zusammen. Vier normale Pandoras schlossen sich zu einem Belagerungspanzer zusammen, andere gründeten Zweipaare und transformierten sich zu Artilleriegeschütze. Letztere nahmen gleich wieder das Kraftfeld unter Beschuss. Die Belagerungspanzer verwandelten sich dagegen erst in Heavy-Gunner ähnliche Kämpfriesen, die bewaffnet mit einem schweren Schießkolben vorstürmten, um mit ihrem Anführer aufzuschließen. Als sie bis auf 100 Meter hinter Rangararock heran kamen, transformierten sie sich in den Assault-Panzer-Modus, wo sie dank dickerer Panzerung mehr wegstecken konnten. Rangararock selbst preschte wieder auf den Feind zu. Dabei fing sein rechter Arm zu glühen an. Lauthals lachend steckte er alles weg, was die Noddies an Feuerkraft gegen ihn warfen. Wolframmgeschosse, Laserstrahlen, Lenkraketen. Die Panzerung des Pandoragenerals war enorm dick und seine Kampfeslust wuchs immer weiter. Den Nod-Soldaten wude langsam klar, warum man ihn auch den "stählernen Dämon" nannte. Zwar verlor immer wieder einige Panzerplatten, doch die gehörten meist zur obersten Schicht.

    > Und nun zu eurem Spielzeug! <

    Rangararock erreichte schon bald das Kraftfeld. Der Redeemer stellte sich knapp dahinter, um dem Pandorakoloss gebührend zu empfangen. Die stärkste Einheit der Bruderschaft war noch um die Hälfte größer, als der stählerne Dämon, man wägte sich also in Sicherheit.

    > DU GEHÖRST MIR! <, rief er und bewegte seine Hand schnell auf den Redeemer zu.

    Seine im grellen türkis leuchtende Hand, ein Resultat seiner weiterentwickelten Quantum-Fist-Fähigkeit, druchbrach das Kraftfeld wie ein Bagger, der seine Schaufel ein Schaufenster durchstieß. Sofort griff sich Rangararock den Laserarm des Redeemer. Der wiederum griff mit seinen riesigen Klauen nach dem Kopf seines kleineren Kontrahenten. Es war ein Kampf der Titanen, bei dem die ungeheuren Kräfte die Panzerung beider laut knirschen ließen. Und es war eine Pattsituation, denn der Redeemer wollte Rangararock den Kopf abreißen. Dieser im Gegenzug hatte mit dem linken Arm den rechten des Metallmonsters fest im Griff. Zusätzlich er noch den rechten Arm frei, kam mit ihm aber nicht am Torso des Redeemers heran. Das Kraftfeld war durchbrochen und die schwer gepanzerten Bodentruppen des Maschinenwesen konnten nun den äußeren Stellungsring einreißen.


    + Verdammt, wir können sie nicht aufhalten! +

    + RÜCKZUG!!! +

    Panisch schreiend rannten die Soldaten der Bruderschaft zurück hinter den ersten inneren Stellungsring und verbarrikadierten sich dort. Gut verschanzte Raketenwerfer machten den Pandoras nun die Hölle heiß und hielten sie auf Abstand. Obwohl die Pandoras den Redeemer bereits umzingelten, mischten sie sich nicht in den Kampf zwischen ihn und Rangararock ein, denn solch einen Zweikampf auf Leben und Tod war genau das, wonach er sich in einer großen Schlacht sehnte - unabhängig davon, wie schlecht es für ihn auch aussah.

  4. #44
    CnCHQ|Newsposterin Avatar von Tupolew TU-154
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Oxanna sah nun auch, wer für das Licht und diese Schlangendinger verantwortlich war und verzog das Gesicht.

    Die ist das also. Diese Bitchknight Obermackerin.


    Doch während Brottock diese gleich angreifen wollte, behielt sie einen kühlen Kopf.

    Brottock, lass das. Das regeln wir anders.

    Sie zog ihn in den Raum zurück und verschloss die Tür. Ihr Gesicht verriet, dass sie sich schon etwas überlegt hatte.

    Ihr habt doch so eine Vorrichtung, mit der man die Zeit anhalten oder jemand an einen anderen Ort bringen kann, oder? Setzt es ein und schickt die beiden Hexen in die Pampa.

    Paka war jetzt eingeschlossen und alleine, sie konnte nun verschnaufen, was sie auch bitter nötig hatte, denn Hera hatte sie ziemlich übel zugerichtet. Die Stahlwände waren so dick, dass keine Geräusche von außen hineindringen konnten, dennoch verrieten ihr Gehör und ihr Tastsinn durch gedämpfte Schwingungen, dass draußen irgendwas im Gange war.

    Die Rehgruppe blieb weiterhin unendeckt, auch als sie bereits im Tempel drin waren. Sie hatten keine übliche Pandorasignatur und konnten mit den ensprechenden Gerätschaften auch nicht aufgespürt werden. Dafür war ihr Nachteil, dass sie keine besonders starken Kämpfer waren und daher eher versteckt oder mit Trick 17 arbeiten mussten.
    Sie waren an der Tür und untersuchten diese, wie man sie am besten öffnete, denn sie hatte weder Klinke noch einen Schlüssel noch irgendwelche Knöpfe. Plötzlich waren Schritte und ein Motorengeräusch zu hören und die ganze Gruppe sprang schnell in Deckung hinter die Müllkisten und Säcke. Die Tür schwang auf und jemand fuhr mit einem Gabelstapler mehrere Kisten hinein. Anscheinend nur die Müllabfuhr.
    Samhain, der einzige schwarze Rehbock, huschte schnell an der Wand vorbei und an dem Vehikel nach draußen. Er sah sich schnell um und erblickte einen dunklen Gang, aber auch eine Nische. Dort schlüpfte er hinein und wartete nun ab, bis der Staplerfahrer wieder herauskam. Wie er erwartete, war die Tür von außen zu öffnen und der Noddie ließ auch noch den Schlüssel stecken. Offenbar ahnte hier keiner etwas.
    Samhain wartete, bis der Gabelstapler weg war, dann kam er wieder heraus und öffnete den anderen, indem der mit den Lippen den Schlüssel umdrehte. Die Gruppe huschte heraus und versteckte sich geschlossen in der Nische, während Samhain die Tür wieder abschloss und den anderen folgte. Dort verharrten sie und sondierten die Lage. Nach ein paar Minuten kam der Gabelstapler wieder und brachte nochmals Kisten, nahm aber andere Kisten wieder mit. Die Rehe sahen sich an, denn das brachte sie auf eine Idee.

    Die Noddies hier waren scheinbar wenig wachsam, was sicher daran lag, dass noch kein Eindringling gemeldet wurde. Das konnte sich aber durch Medusa ganz schnell ändern und dann wimmelte es von Soldaten. Medusa sollte also schon aufpassen, den Vormarsch der Pandoras nicht zu behindern oder gar zu torpedieren.
    Geändert von Tupolew TU-154 (26.01.2012 um 02:43 Uhr)

  5. #45
    Foren Legende Avatar von Medusa
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Brottock stoppte sofort, als Oxanna ihn zurück rief. Wieder waren die beiden im Schutzraum, da sie eine Idee hatte, die beiden aus dem Weg zu räumen.

    Du meinst die Chronosphäre. Eine gute Idee!, meinte er dazu nur und funkte gleich das Kommandoschiff der Diploducas an, die Pegasus.

    Sofort wurde die schiffseigene Chronosphäre, die um ein vielfaches mächtiger war als ihre planetarische Variante, mit den Koordinaten gefüttert, an denen sich Hera und Medusa befanden. Prompt wurde die Maschine gestartet, eine Energiesphäre bildetete sich im Raum, während dieser mit einem grellen Licht geflutet wurde. Dann folgte ein ohrenbetäubender Knall und von den beiden Asen war nichts mehr zu sehen. Nun waren auch die Avatare von Medusas Bannkreis befreit.


    Die sind wir nun los. Jetzt können wir uns auf das wesentliche konzentrieren. Wir haben sie auf den Mond katapultiert, dort dürften die beiden jetzt entweder Eisblöcke oder Asenschenkel gut durch sein., meinte Brottock fieß breit grinsend.

    War dies also das Ende von Medusa und Hera?

    In der Zwischenzeit, wo Brottock von Oxanna gerade zurückgerufen wurde, stand Medusa direkt vor Hera. Diese konnte sich aus dem Bann losreißen und ließ die rasiermesserscharfen Krallen ihres kybernetischen Armes auf Medusas Gesicht zurauschen. Die Anführerin der Asen neigte den Kopf nach rechts, wodurch sie der Attack auswich. Anschließend konterte sie. Mit der linken, freien Hand packte sie Hera an den Schläfen und schlug sie gegen die Wand, ließ sie dann aber los. Etwas benommen stöhnte Hera auf.


    Hast du nichts besseres zu bieten? Sieh dich doch mal um, sobald dein Bannkreis nachlässt, bist du eh nur noch Toast. Wenn du mich also töten willst, mach es lieber schnell, anstatt deine Zeit zu verschwenden.

    Medusa sagte nichts darauf. Sie schwieg. Sekunden vergingen, gefühlt waren es aber Minuten, in denen Hera mit hasserfüllten Blicken Medusa anstarrte. Plötzlich jedoch zuckten Blitze umher. Eine Sphäre aus reiner Energie bildete sich, die die beiden einhüllte. Gerade jetzt sprach Medusa etwas in ihrer Muttersprache, während sie aus den Mäulern ihrer Schlangenköpfe Marukai herauskommen ließ, welche ein Symbol auf dem Boden formten unter sich und ihre Kontrahentin.

    Gaya zetu de, Doludu Edal kischo de, Jare plu ligaidu Runa, Lesef endur sin Notem sen Asgard, Derim delo na frektom husgane, Soi sin sinda pusa si pusizia.

    Hera verstand kein Wort, da sie nach 10.000 Jahre sich nicht einmal die Mühe gemacht hatte, die Sprache ihres Volkes zu erlernen, sondern sich diese immer vorlesen ließ - sie war eine Analphabetin. Nun hatte Medusa diese Worte ausgesprochen und das Licht der Chronosphäre wurde so grell, dass es sogar durch die geschlossenen Augenlieder Heras dran. Dann stampfte Medusa mit ihrer Klinge von Asgard auf den Boden, worauf auch der Knall des Chrono-Teleports folgte. Mit einem Schlag war alles ruhig im Raum. Die beiden Asen waren verschwunden und Brottock grinste schelmisch. Waren sie nun erledigt? Sollte der Langhals eine Bestätigung der Pegasus einfordern, dass die beiden nun auf dem Mond verendet waren?

    In der Zwischenzeit war die Schlacht vor den Türen der Nodbasis im vollen Gange, doch stellenweise brachen die Pandoras schon durch. Während die Venom-Gleiter die ferngesteuerten Drohnen der Drohnenköniginnen schredderten, waren letztere noch zusätzlich vom Schild eines Kubus geschützt. Doch dann machten die Noddies etwas unerwartetes, sie zogen ihre Flugzeuge zurück.


    Na sowas, wenn die sehen, dass sie keine Chance mehr haben, rennen die gleich davon., meinte Sattania sarkastisch grinsend.

    Die böse Wende folgte aber gleich, denn prompt hörte man mehrere laute Schüsse, gefolgt von rasend schnellen Geschossen, die in die Höhe stiegen.


    Das gefällt mir gar nicht. Sofort alle zum Kubus!

    Kaum Zeit blieb Sattanias und Luratons Truppen sich zurück zu ziehen, denn kaum hatte sie den Befehl gegeben, schlugen schon die Geschosse bei ihnen ein. Die ferngesteuerten Terrordrohnen zerplatzten sofort unter dem Bombardement und auch die Schilde des Kubus wurden auf einen Schlag auf knapp 50 Prozent herunter geschlagen. Die Bruderschaft hatte Spectres losgeschickt, um Feuer mit Feuer bzw. Artillerie mit Artillerie zu bekämpfen. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, stürmten sogleich auch NodMots und Raider-Buggies auf die Pandoras zu.

    Bei Rangararock sah es nicht weniger prekär aus. Der Redeemer hatte seinen Kopf immernoch fest im Griff und die schwere Laserkanone konnte der Pandora nur mit dem linken Arm festhalten. Doch dann grinste er.


    > Du langweilst mich. Du hättest meinen Kopf schon längst abreißen können, stattdessen versuchst du allen Ernstes mich mit deiner Laser zu erledigen. <, meinte er und schlug mit der flachen Hand auf den Torso des Meches.

    Dann fuhr am Unterarm seine Panzerkanone aus, die genau auf den Kopf des Redeemers zielte. Prompt hämmerte es auch mehrmals.


    > Hahahahaha, das hast du jetzt davon! <, rief Rangararock lachend, während er immer wieder mit seiner Ionen-Plasma-Kanone auf den Mech schoss.

    Alle 7 Sekunden genau knallte die Kanone aus nächster Nähe wie ein Impact-Hammer auf den Nod-Riesen ein. Zwar versuchte er den Pandora zu enthaupten, doch soviel Zeit blieb ihm nicht. Schließlich fiel der Mech aus, das Cockpit war zerstört und ein weiterer Treffer durschlug es schlussendlich. Abgekämpft atmete Rangararock erleichtert auf. Um sich aus dem Griff des Schrotthaufens zu befreien, setzte er seine Kanone an den Ansatz des linken Oberarmes an, drückte mehrmals ab und schlug anschließend mit seinem eigenen linken Arm dagegen. Der Arm des Redeemers fiel ab, die Hydraulik versagte und damit auch der tödliche Griff.


    > Ich brauche einen richtigen Gegner, keine Looser... <, seufzte er noch und setzte sich anschließend hin.

    Währenddessen ging die Offensive der Pandorapanzer nicht voran, da die Nod-Soldaten sich viel zu gut hinter Bunkeranlagen und Geschütztürmen verbarrikadiert hatten. Sie musste in Deckung gehen, um nicht von Raketen getroffen zu werden, doch die Betonreste des ersten Stellungsringes bröckelten langsam vor sich hin.

  6. #46
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Oxanna lächelte schadenfroh, da Brottock sofort schaltete, was sie meinte. Dann wurde die Chronosphäre auch schon eingesetzt und Brottock meinte, dass die zwei jetzt auf dem Mond seien.

    Sehr schön. Da dürften sie Sterne sehen und uns nicht mehr in die Quere kommen.

    Hera war ihr ohnehin suspekt, außerdem hatte sie der Partikelkanone ein wenig zu sehr zugesetzt. Noch brauchten sie ja was von ihr, erst dann konnte man sie um die Ecke bringen.
    Oxanna wandte ihren Blick kurz zu den Monitoren, die in Pakas Raum waren, danach zu denen, die den Außenbereich des Tempels überwachten.


    Ha. Die Blecheimer beißen sich die Zähne aus, die werden hier nie reinkommen.

    Kurz dachte sie aber an Medusa und wie sie es hierherschaffte. Aber die Asen waren ohnehin eine Welt für sich und sicher hatte es mit Hera zu tun. Außerdem hatten sie für solche Eventualitäten die Chronosphäre.

    Haltet euer Chronoteil da am besten bereit, falls noch mehr ungebetener Besuch auftaucht.

    Sie glaubte jedoch nicht so recht dran. Medusa schien es nur auf Hera abgesehen zu haben und sich um nichts anderes zu kümmern. Andererseits konnten sie, falls es wirklich brenzlig wurde, sich selbst und die Partikelkanone woandershin bringen.

    Paka saß nun schnaufend in dieser Kammer, wo sie die von unten hereinkommende Kälte fühlte. In der Ruhe hörte sie es in sich pochen und spürte jetzt auch die Wunden, die Hera ihr gerissen hatte. Auf mehreren Metern war ihre linke Seite aufgerissen und gab das Innere preis, aber auch ihr Kopf hatte tiefe Löcher, aus denen Pandorablut und Rauch austrat.
    Die Schwingungen draußen verstummten urplötzlich. Hera war also weg und Medusa auch. Sicher mittels Geisterwelt, diese Fähigkeit der Asen kannte sie noch gut. Jedoch war Paka nicht klar, was sie von dem Ganzen halten sollte, was auch ohnehin immer schwieriger wurde. Immer wieder tauchten schwarze und rote Punkte vor ihren Augen auf und ließen ihre Sinne verschwimmen. In einem klaren Moment überlegte sie sich, ob sie sich eine Drohne bauen sollte, die sie schneller reparierte. Aber einerseits war es genau das, was diese miesen Rinden von Noddies wollten. Danach tötete man sie sicher. Also musste sie so lange wie möglich aushalten und Zeit schinden. Andererseits war es durch den Knebel ohnehin schwer bis unmöglich, die Drohne vorne rauszubringen.

    Die Rehe unter Samhain hatten einen Plan ins Auge gefasst. Sie beobachtenen noch einmal den Stapler, um sicher zu sein. Wie zu erwarten, holte er erneut eine Kiste und ihnen fiel auf, dass diese Kisten alle mit einem roten Logo markiert waren. Bodie, einer der mutigsten unter ihnen, schlich sich in den Müllraum zurück, suchte eine solche Kiste, öffnete sie und kletterte hinein.
    Kurze Zeit kam der Gabelstapler wieder und wie zu erwarten, lud er genau die Kiste auf, wo sich Bodie drin befand und fuhr damit den Gang runter. Samhain gab dem Rest der Gruppe das Signal heimlich zu folgen. Langsam schlichen sie in gebührendem Abstand hinter dem Stapler her, bis sie plötzlich von einem Geräusch hochgeschreckt wurden. Schnell stoben sie auseinander und versteckten sich in Nischen oder hinter Feuerlöschern, was aufgrund der Dunkelheit gut funktionierte. Zwei Soldaten in der typischen rotschwarzen Montur patrouillierten den Gang entlang. Auch wenn diese ihre Waffen gesenkt hielten, da sie offenbar nicht mit Eindringlingen rechneten, hielt sich die Truppe versteckt, bis die Wachen weg waren. Dann liefen sie vorsichtig weiter, hatten aber den Gabelstapler aus den Augen verloren. Nun mussten sie Bodies Energiesignatur folgen und erkannten, dass er bereits sehr weit weg war und ihnen nur das Folgen blieb. Auf einmal war ein Surren zu hören und als sie weitergingen, war der weitere Weg von Laseranlagen versperrt, wie man sie auch in Museen fand und die bei der kleinsten Berührung Alarm auslösten.

    Auch im Süden tat sich etwas. Rangararock band durch seine brachialen Attacken eine Menge Noddies, die sich gegenseitig übertrumpfen wollten einen der stärksten Pandoras zur Strecke zu bringen und dann dessen Kopf wie eine Jagdtrophäe an die Wand zu hängen. Die Südarmee aus Pferden und Huntern begann sich nun teilweise zurückzuziehen. Die Noddies fielen auf diese List herein und folgten ihnen nicht, wohl um auch in Stellung wegen Rangararock zu bleiben. Die Pandoras nutzten die Zeit, um sich weiter auszubauen, Laufgräben anzulegen und die Häuser zu befestigen, in denen einige sich immer noch verschanzt hielten. Auf diese Art und Weise arbeiteten sie sich langsam vorwärts.

  7. #47
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Auf dem Schlachtfeld verhärteten sich die Fronten allmälig. Weder kamen die Pandoras weiter vorwärts, noch zog die Verteidigung der Bruderschaft zurück. Rangararock ruhte sich derweil was aus, zumal seine Wunden erstmal wieder heilen mussten. Sattania und ihre Drohnen konnten die Truppen der Bruderschaft auf Distanz halten.

    Brottock überlegte. Er wollte auf eine Nummer sicher gehen, dass sie dem Treiben der Bruderschaft nicht in die Quere kommen konnte, daher forderte er nun eine Bestätigung ein.


    Gleich werden wir es wissen, ob die uns noch stören können, oder nicht., meinte er und aktivierte ein Hologramm.

    Sofort war der Kapitän der Pegasus in Lebensgröße zu sehen, dem Brottock nun sein Anliegen vortrug. Dann wurden auch schon die Scanner gestartet. Die Sekunden wurden zu gefühlten Stunden, bis die Sensoren den Prozess vom Chronotransport und das Zielgebiet überprüft hatten. Schließlich sah der Langhals das Ergebnis, überflog es erst und las es sich dann nochmal genauer durch, wobei sich seine Mime immer weiter verfinsterte.


    Verdammte Bitches..., fluchte er nur noch vor sich hin.

    Das konnte nur eines bedeuten, nämlich das Medusa und Hera nicht von der Chronosphäre erfasst und transportiert worden waren, sondern noch irgendwie in letzter Sekunde entfliehen konnten. Es gab aber noch einen Plan b, den er Oxanna mit aufhellendem Gesichtsausdruck erläuterte.

    Die Chronosphäre können wir so schnell nicht wieder einsetzen. Es dauert mindestens fünf Minuten, bis der Energiespeicher der Pegasus wieder bereit ist. Aber es gibt eine andere technische Maßnahme, die wir treffen können. Ein gravimetrisches Störfeld, womit wir sämtliche eingehenden und ausgehenden Materieströme durch Teleporter - auch der Chronosphäre - stören können. Was also sich auch dann immer rein oder raus teleportieren will, wird zu einer Staubwolke verdampfen. Selbst Pandoras in einem Wurmloch. Aber wenn wir uns rausteleportieren wollen, können wir es kurzzeitig abschalten. Normales verlassen des Bereiches in einem Fahrzeug oder zu Fuß ist nach wie vor möglich.

    Prompt sah man auf dem Hologramm, wie der Kapitän des Diploducasraumschiffes ein paar Knöpfe betätigte. Sofort wurde das Störfeld aktiviert, was womöglich für einen perfekten Schutz gegen ungebetene Gäste von außerhalb der Festung sorgen dürfte. Doch was war nun mit Medusa und Hera? Wie konnten sie der Superwaffe der Langhälse entkommen und vor allem wo waren die beiden nun.

    ************************************************** ***

    >> HIER << geht es weiter mit Medusa und Hera.
    Geändert von Medusa (26.02.2012 um 15:13 Uhr)

  8. #48
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Oxanna bemerkte nun auch, wie es die Asen offenbar geschafft hatten, zu entkommen. Ein Blick auf die Sensoren verriet ihr jedoch, dass sie nicht mehr im Komplex waren.

    Die sind jedenfalls weg. Und ich wette die haben ihre komische Geisterfähigkeit eingesetzt.

    Dann schaute sie wieder auf die Monitore und ein böses Grinsen huschte über ihr Gesicht. Als Brottock ihr von dem Störfeld erzählte, nickte sie.

    Ja, das sollten wir auf jeden Fall einsetzen und sobald die Chronosphäre wieder fertig ist, sie bereithalten. Aber was wir jetzt auch tun sollten, ist unserer Hundehütte mal wieder einen Besuch abstatten. Ich denke sie wird einiges über diese Bitchknights wissen, und dann sollten wie sie auch erinnern, uns eine Drohne zu bauen.


    Samhains Trupp stand nun vor dieser Laserwand und überlegten, wie man hier am besten vorbeikam. Ausschalten war nicht, aber die einfachste und klassischste Methode war, sich da einfach vorbeizuzwängen. Da sie einen sehr schlanken Körperbau hatten und sehr geschickt waren, sollte dies kein allzugroßes Problem darstellen. Sie begannen sich also unter Verrenkungen, an den Lasern vorbeizumogeln. Langsam, sehr langsam, aber sicher, gelang es ihnen, den Raum zu durchqueren. Nach einer guten Stunde hatten sie es geschafft und keiner hatte die Laser berührt. Sie gingen weiter, bis sie zu dem Eingang eines Lüftungsschachtes kamen.

    >Hier sollten wir uns aufteilen.<

    Flüsterte Samhain, worauf die schwarze Ricke Varuna und zwei der Böcke sich bereiterklärten. Pankow hebelte das Gitter mit seinem Geweih auf, dann stiegen er, Varuna und Vaihinger ein, danach verschloss Samhain das Gitter wieder, ehe er mit dem Rest des Trupps weiterschlich.
    Varuna und die beiden Böcke kamen gut im Schacht voran, doch schon bald trafen sie auf ein Hindernis. Spitze Stacheln bedeckten den Boden des Schachtganges, daneben war hier jede Menge Stacheldraht mit Klingen, wie ihn auch die NATO benutzte, angebracht. Jetzt war die Frage, wie das am besten zu meistern war.

    Bodie saß hingegen immer noch in der Kiste, die von dem Gabelstapler gefahren wurde. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, doch dann bemerkte er, wie er abgesetzt wurde. Am Geräusch erkennbar, entfernte sich der Stapler wieder. Bodie spitzte die Ohren, um Stimmen oder andere Fahrzeuge wahrzunehmen, doch als er absolut nichts hörte, hob er vorsichtig den Deckel an und sah sich um. Der Raum sah wie eine Waffenkammer aus, so voller Munitionskisten, Waffenkisten, noch anderen Kisten, sowie Waffen an einer Vorrichtung an der Wand. An der Decke waren keine Kameras, nur eine sich bewegende an der Tür.
    Plötzlich vernahm er ein Geräusch und schloss den Deckel sofort wieder. Schritte trappten heran, entfernten sich dann aber wieder. Bodie hob erneut den Deckel an, schaute sich um und sprang dann aus der Kiste heraus, jedoch nicht ohne den Deckel wieder zu schließen. Geduckt schlich er nun zwischen den Kisten entlang und verharrte bei jedem Geräusch bewegungslos. Zudem achtete er darauf, nicht in das Blickfeld der Kamera zu geraten. Er prägte sich genau ein, wie die Kamera drehte und in dem Moment, wo sie zur linken Seite schwenkte, schlich er sich an der rechten Seiten zur Tür und durch diese hinaus. An der Wand blieb er stehen und lauschte. Stimmen waren zu hören, diese waren jedoch entfernt. Der Gang war nur kurz und in der Mitte stand ein riesiges Stahlgebilde, welches undurchdringbar schien. Aber irgendetwas war da drin, was ein schwaches Signal aussendete. Es wurde fast vollständig abgeschirmt, so dass Bodie nicht herausbekam, von dem das Signal stammte. Er sah sich weiter um und erblickte eine Nische, in der ein ausgeschaltener Avatar stand. Dorthin begab er sich und versteckte sich hinter den Beinen des Mechs. Er wollte unbedingt herausbekommen, was in diesem Stahlding war.
    Geändert von Tupolew TU-154 (01.03.2012 um 03:19 Uhr)

  9. #49
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Oxannas Vorschlag stimmte Brottock mit einem Nicken zu. Denn in der Zeit, wo die Partikelkanone in dieser Stahlkiste ruhte, hatte sie sich bestimmt Gedanken über ihre Selbstheilung und einen Ausbruchsversuch gemacht, für den sie auf jeden Fall eine Drohne brauchte.

    Dann lass uns gehen., meinte er zu Oxanna und ging voraus.

    Die Avatare und Nod-Truppen verließen gerade den Raum, während Brottock und Oxanna ihren Bunker verließen und die riesige Lagerhalle mit dem stählernen Klotz in der Mitte betraten.

    Während dessen waren die Fronten nach wie vor verhärtet. Weder Rangararocks noch Sattanias Truppen kamen weiter und so verkam die Schlacht zu einem Stellungskrieg. Doch andererseits lenkte das den Hauptaugenmerk der Bruderschaft auf die Pandoras vor der Tür und weg von denen, die bereits drin sind.
    Geändert von Medusa (03.03.2012 um 06:37 Uhr)

  10. #50
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Die Partikelkanone hatte sich in der Tat Gedanken gemacht. Das konnte es doch noch nicht gewesen sein, dachte sie sich. Irgendwie musste es doch eine Möglichkeit hier raus geben. So jedenfalls fühlte sie sich wie ein Fisch im Netz. Auch in Bezug auf das, was jetzt noch folgte.
    Oxanna zog eine Art Fernbedienung aus der Tasche und gab etwas ein, worauf sich die schwere Stahltür zu Pakas Gefängnis öffnete. Dann rollte sie hinein, der Partikelkanone demonstrativ vor das Gesicht.


    Sei gegrüßt, altes Haus.

    Als die Stahltür offen war, wurden die ausgesendeten Signale stärker und Bodie konnte nun genau orten, dass dort die Partikelkanone war. Diese Erkenntnis ließ ihm fast das Geweih abfallen. Schnell gab er die Erkenntnis via Pandorakern an die anderen durch, was ähnlich wie eine Mischung aus Funk und Telepathie fuktionierte. Da Brottock den Störsender oder was auch immer das war, noch nicht aktiviert hatte, kam es auch bei Samhain und den anderen, sowie bei den anderen Pandoras draußen an. Samhain änderte daraufhin seine Laufrichtung, doch gerade als sie loslaufen wollten, sahen sie etwas entfernt den schon bekannten Gabelstapler fahren. Irgendwie schien er einen besonderen Weg zu haben. Samhain beschloss trotzdem ihm zu folgen, denn seiner Ansicht nach, musste das Vehikel ihn direkt zur Partikelkanone lotsen.

    Bodie kam vorsichtig aus seiner Nische heraus und sah für einen kurzen Moment, wie Oxanna und Brottock diesen Stahlraum betraten. Kurz schauderte ihn bei dem Gedanken, dass diese beiden jetzt mit Paka alleine waren. Dann wartete er, bis beide drin waren und schlich sich dann in den Raum, wo die zwei zuvor waren. Dort suchte er nach einer Apparatur an der Wand, mit der sich die schwere Brandschutztür schließen ließ. Er fand das Teil und betätigte es, worauf sich die Schotte schloss. Nun war Bodie alleine im Kontrollraum und musste jetzt die Schaltpulte zu Pakas Gefängnis finden.

    Varuna und die beiden Böcke standen nun vor dem Problem, wie sie am besten an dem Klingendraht vorbeikamen. Sie versuchten diesen beiseite zu schieben, dabei riss sich Pankow am linken Bein auf, türkises Pandorablut tropfte heraus.


    >Verdammt.<

    Ein anderer Plan musste her. Die Drei packten nun den Draht an klingenfreien Stellen und versuchten ihn vorzuziehen, was zu ihrem Erstaunen auch gelang. Sie zogen ihn bis zum Gitter, dann schauten sie nach, ob jemand da war. Die Luft war rein, einer öffnete das Gitter, dann zerrten sie den kompletten Draht heraus. Danach kletterten sie wieder herein, schlossen das Gitter und liefen dann den Schacht weiter, bis zu den Stacheln. Die waren ebenfalls gefährlich, doch anders als bei dem Draht, konnten sich die drei hier vorbeizwängen. Nach etwa 20 Metern wurde der Schachtgang wieder normal und nach weiteren 20 Metern kamen sie an einem viel größerem Schacht an. Dieser sah aus wie ein U Bahn Tunnel, mit breiten Schienen. Irgendetwas fuhr hier und zwar etwas ziemlich großes. Doch noch konnten die drei Rehe nicht wissen, dass sie bei einem Montauk - Tunnel angekommen waren.

    Die Südarmee war immer noch dabei, ihre Stellungen weiter auszubauen, als ein Schwarm Eleminatoren im Hinterland landete.


    --------------------------------------------
    Vorgeschichte
    --------------------------------------------

    An der Spitze war der große Eleminator, in dem Allen, Natra und die Pferde waren, und mit ihnen jede Menge Waffen. Aus den anderen Fliegern stiegen ebenfalls eine Menge Hunter und Pferde aus. Navras war ziemlich erfreut über die Verstärkung.

    >Endlich.<


    Dann begann das große Waffenverteilen.

    Genauso sah es auch bei den Österreichern im Westen aus. Auch hier landeten Eleminatoren und Verstärkung stieg aus.
    Geändert von Tupolew TU-154 (08.03.2012 um 01:26 Uhr)

  11. #51
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Natra sah aus dem Fenster, während der Eleminator über dem Atlantik sauste. Ihre Gedanken waren bei ihrer Liebsten, der Partikelkanone. Ob es ihr gut ging oder ob sie zumindest noch am Leben war?

    Hoffentlich kommen wir nicht zu spät..., seufzte sie.

    Doch dann kam Omega auf sie zu, bot ihr erst an eine der Waffen zu nehmen, verkündete dann aber die Neuigkieten von der Front. Natra atmete erleichtert auf, es gab also noch Hoffnung.


    Das ist gut! Wissen eure Leute auch wie es um sie steht?

    Eine von diesen Devastator-Raketenwerfern nahm sie nicht. Sie konnte zum Einen nicht mit so einer Waffe umgehen, zum Anderen konnte sie ihre Feuerkraft nicht abschätzen. Daher blieb sie lieber bei ihrer altbewährten Schattenklinge.

    In der Zwischenzeit waren Oxanna und Brottock vor dem Stahlkasten, in dem die Partikelkanone gefangen gehalten wurde. Sie zückte eine Fernbedienung, drückte einen Knopf, worauf sich eine Tür öffnete. Am türkisen Leuchten konnte man das gefangene Maschinenwesen gut im Dunkeln erkennen. Dann aber gingen Lichter an, Flutlichtscheinwerfer, die auf ihre Augen gerichtet waren.


    Wow, seht euch nur dieses helle Grinsen an., meinte der Diploduca höhnisch grinsend.

    Er war gespannt, was seine Oxanna wohl als nächstes für Folteraktivitäten geplant hatte.

  12. #52
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Es war noch nicht zu spät, denn wenn die Partikelkanone starb, starb auch der Systemkern und damit alle anderen Pandoras. Omega versuchte Natra zu beruhigen.

    >Paka ist verletzt, aber ihr geht es den Umständen entsprechend. Samhains Truppen sind bereits im Tempel zu ihr vorgedrungen. Sie werden es schaffen, sie zu befreien. Doch wir sollten sie unterstützen.<


    Als wäre es ein Stichwort gewesen, landeten weitere Eleminatoren und aus einem stieg ein großer Cyborg Gorilla aus, gefolgt von weiteren Gorillas und anderen Affen. Es waren Umaga und seine Pandoratruppen aus dem afrikanischen Core Center. Auch sie waren mit Devastatoren bewaffnet.

    >Jetzt geht es den Noddies an den Kragen.<

    Rief Umaga und die restlichen Pandoras stimmten ein. Dann stürmten sie nach vorne.

    Die Partikelkanone stand auf einmal im Rampenlicht, doch keineswegs im positiven Sinne. Oxanna und Brottock bei ihr, das konnte nichts Gutes verheißen. Wenigstens konnte hier kein Avatar rein, also Ruhe vor den Abrissbirnen, Zangen oder was auch immer sie an den Blecheimern montierten.


    Na sie freut sich schon auf uns.

    Warf Oxanna lachend ein, dann wurde sie jedoch schlagartig wieder ernst.

    So du Mistkübel. Baust du uns nun eine Drohne, oder sollen wir erst böse werden?

    Dann schlug sie Paka genau zwischen die Augen. Der Schlag hatte eine ziemliche Wucht und verursachte einen Riss. Oxanna war selber erstaunt, wie stark die Implantate waren. Jetzt mussten sie nur noch laufen können und alles wäre paletti.

    Bodie war im Kontrollraum und sah sich nun die Monitore an. Er konnte erkennen, wie die beiden Nasen die Partikelkanone verhöhnten, aber auch ihr Zustand blieb ihm nicht verborgen. Der war nicht mehr der beste, es eilte also. Jetzt hing alles von ihm ab, er musste die richtigen Knöpfe betätigen. Davon gab es eine ganze Menge, was ihn leicht verwirrte, doch waren sie zum Glück beschriftet. Lesen konnte er, wie alle Pandoras, innerhalb von Sekundenbruchteilen, so fand er schnell heraus, was er brauchte. Eines war der Mechanismus zu den Stahlwänden, der andere zu der Vorrichtung, mit der Paka fixiert worden war. Schnell betätigte er diese Knöpfe.

    Oxanna schlug noch einmal zu, was nun eine Wunde riss und Blut herausspritzen ließ. Paka schrie auf und versuchte sich zu schütteln.


    Du bist schuld, dass ich im Rollstuhl sitze. Dafür wirst du büßen und zwar ganz langsam. Und ich habe bemerkt, wie du dich zu befreien versuchst. Bemühe dich nicht, hier kommst du nicht mehr raus. Du wirst dir wünschen, nie gebaut worden zu sein.

    Sie wollte noch einmal ausholen, als sie ein Klacken vernahm. Die Partikelkanone spürte sofort, dass der starke Zug von ihr weg war und versuchte sich zu bewegen, was auch gelang. Schnell wurde sie aktiver und schüttelte sich, um die Halterungen loszuwerden. Oxanna erschrak.


    Verdammt, was ist hier los?

    Paka befreite sich von der nur mehr lockeren Halterung und stieß Oxanna und Brottock zur Seite. Gleich darauf begannen die Stahlwände im Boden zu versinken. Oxanna lag am Boden und fluchte, da sie sich nicht alleine aufrichten konnte.

    Varuna, Pankow und Vaihinger kletterten aus dem Schacht hinaus in den Montauk-Tunnel und liefen an der Seite entlang. Sie suchten die Station, von wo das Ding startete. Nach einer Weile kamen sie tatsächlich an einer Art Bahnstation an und da stand auch die Montauk. Die Drei waren erstaunt über die Größe des Zuges, doch als sie Stimmen vernahmen, drückten sie sich ganz nahe an das Metall, um nicht gesehen zu werden. Zwei Stimmen waren zu hören. Dies müsste zu schaffen sein, da die Pandorarehe keine guten Kämpfer waren. Vielleicht ließ sich auch hier mit Trick 17 etwas erreichen. Sie schlichen sich nun an der Seite der Montauk entlang, bis sie die beiden Männer erkennen konnten. Diese schienen emsig, aber nicht aufgeregt zu sein. Offenbar waren das die Wartungsarbeiter. Pankow schlug einmal gegen das Metall, und wie zu erwarten wurden die beiden hellhörig.


    Was war das?
    Keine Ahnung.
    Lasst uns nachsehen.

  13. #53
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Brottock verschränkte seine Arme und sah dem unterhaltsamen Treiben von Oxanna zu, lächelte dabei. Doch dann vernahm auch er dieses verräterische Klacken.

    Was war das?, stieß er verdutzt auf.

    Schließlich erkannte er, dass sich die Partikelkanone bewegen konnte und nicht mehr fest verankert war. Sofort zückte er seine Kanone, zielte erst auf das Gesicht der Pandoraanführerin. Brottock war klar, dass man die Paka noch lebend brauchte, so sehr er diesen Umstand auch zu hassen begann. Aber dann kam ihm die Idee, sie bewegungsunfähig zu schießen, wofür er nur die Plattform zerbomben musste.


    So schnell kommst du hier nicht..., wollte er sagen.

    Plötzlich hatte sich das Maschinenwesen losgerissen, stieß dabei Oxanna und ihn um. Brottock war rechts von der Partikelkanone, als die Stahlwände wieder in den Boden fuhren, die Nodkommandantin auf der anderen Seite.


    Fuck! Schaltet verdammt nochmal ihre Beine ein!, brüllte Brottock durch die Halle.

    Am Tor der Halle, wo noch die Kybernitiker standen, betätigten ein paar Knöpfe auf ihrem Schaltpult, um Oxannas Beinprothesen zu aktivieren. Unsicher ob die Teile noch rechtzeitig starten würden, sprang Brottock mit einem großen Satz und wollte über die Partikelkanone hinweg zu seiner Freundin springen, um sie schnellstmöglich in Sicherheit zu tragen.

    Derweilen waren die Eliminatoren mit Allen, Natra und deren Gefolge hinter der Linie der Pandoras gelandet. Prompt stürmten zahlreiche Konvertiten, auch aus dem Core Center in Afrika, aus den Bäuchen der Transporter in Richtung Front. Natra empfing die Nachricht von Omega mit gemischten Gefühlen. Sie war froh, dass ihre Liebste noch lebte, aber ihr Zustand machte ihr sorgen.


    Dann sollten wir uns jetzt beeilen..., meinte sie, festigte ihren Griff am Schwert und schlängelte ein paar Meter vor.

    Um schnellstmöglich in den Komplex des Tempels vorpreschen zu können, war es wichtig schnell zu sein und vor allem wenig Trefferfläche zu haben. Für Natra war klar, dass sie sich in eine Zentaurin verwandeln musste. Als sie ihre Augen schloss, sich konzentrierte und gleichzeitig ruhig atmete, begann die rasche Verwandlung.
    Geändert von Medusa (13.03.2012 um 14:13 Uhr)

  14. #54
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    Paka war nun frei und die lange Ruhe in der Stahlkammer hatte ihr gutgetan. Die schwarzen Schatten vor ihren Augen waren verweht und sie nahm ihre Umwelt wieder wahr. Die alles entscheidende Frage war nun, wie sie hier herauskam. Möglich musste es sein, denn irgendwie bekamen die Noddies sie ja auch hier rein. Aber erinnern konnte sie sich nicht daran, da sie mit EMP lahmglegt worden war.
    Die Partikelkanone schwebte jetzt auf ein großes Tor zu. Das musste es sein, wo man sie hereinbrachte und so begann sie dagegenzustoßen. Mehrere Male, dann gab das Tor irgendwann auch nach und sie konnte hindurch. Ein breiter Gang schloss sich an und die Schilder an der Wand wiesen sie darauf hin, dass es hier weiterging. Doch vor ihr tauchte mit einem Male eine Wand auf.

    Oxanna lag noch immer fluchend am Boden.


    Das büßt du mir, du Mülleimer. Für dich gibt es gleich Abwrackprämie.


    Ihr war jedoch klar, dass sie die Partikelkanone weder töten noch entkommen lassen durfte, denn sonst war ihr Slaviks Zorn sicher. Dann vernahm sie ein Surren und spürte auf einmal ihre Beine wieder. Gleich darauf versuchte sie sich aufzurichten, was auch gelang. Etwas wackelig zwar, stand sie auf ihren Beinen und war auch gleich wieder voller Tatendrang.

    Komm Großer, fangen wir die Hundehütte wieder ein.

    Bodie hatte es also geschafft das Gefängnis der Partikelkanone zu deaktivieren. Jetzt suchte er nach Möglichkeiten für den Weg nach draußen, aber auch etwas, um diese blonde Furie und ihren Reptilienfreund davon abzuhalten, die Flucht der Partikelkanone zu verhindern. Wie es den Anschein hatte, hatten die Noddies noch immer nicht wirklich realisiert, was hier abging.
    Varuna und die beiden Böcke mussten sich nun überlegen, wie sie die beiden Leute auschalteten. Sie hatten absichtlich auf sich aufmerksam gemacht und warteten nun, bis die beiden nach ihnen suchten, das aber möglichst einzeln. Einen Menschen alleine mit einmal konnten sie erledigen, wenn dieser nicht zu sehr bewaffnet oder gepanzert war, aber bei zweien gleichzeitig wurde es bereits schwieriger bis fast unmöglich. Die mangelnde Kampfkraft war eben der Preis für die Gewandheit, die Schnelligkeit und die Intelligenz der Samhain-Truppe.
    Ein Blick verriet, dass die beiden Männer wohl Arbeiter waren und nur leicht bewaffnet, sie trugen nur je eine Pistole am Gürtel. Die haben wohl auch noch nicht bemerkt, dass der Tempel längst infiltriert war, was für ihre Effizienz sprach.
    Einer der Männer ging nun an Pankow vorbei, der sich in einer Nische der Montauk drückte.


    Wer ist da?

    Dann sah er den Pandora-Bock, doch dieser sprang blitzschnell auf ihn zu und rammte ihm seine Hörner in die Brust, direkt ins Herz. Der Noddie röchelte kurz, dann erlosch er wie eine ausgeblasene Kerze. Sein Kumpan hörte das, zog seine Pistole und schlich sich leise an der Montauk entlang, dabei in jede Ecke schauend. Dann erblickte er die Leiche und daneben einen türkisen Blutspritzer.

    Verdammt, Pandoras.

    Knurrte er, drehte sich um und hastete davon, um den Alarmknopf zu betätigen. Jetzt mussten die drei Pandoras besonders schnell sein, denn wenn es dem Kerl gelang den Alarm auszulösen, waren sie geliefert. Vaihinger sprang ihm nach und wollte nach ihm stoßen, als der Noddie sich umdrehte und das Feuer eröffnete. Vaihinger wich den Schüssen aus, indem er im Zickzack sprang, doch kassierte er den einen oder anderen Treffer. Pankow nutzte die Chance, um den Typen von hinten zu erstechen, wieder mit den Hörnern genau ins Herz.


    >Geschafft.<

    Schnaubte er und begann die Leiche wegzuzerren, während sich Vaihinger die Wunden leckte und Varuna die Pistole an sich nahm. Sie zerrten beide Leichen in eine Ecke, dann betraten sie die Montauk und verriegelten erstmal die Türen hinter sich. Doch dann war die große Frage, wie sich das Ding denn steuerte.

    Im Süden erhoben sich die Hunter in die Lüfte, einige ritten aber auch, darunter Allen, die sich auf Hocico schwang.


    >Komm Natra, zeigen wir es diesen tiberiumschlonzenden Skorpionsanbetern. Jetzt bekommen sie, was sie verdienen.<

    Dann begann der Angriff und sie preschten vor. Raketen und Plasmabälle flogen und deckten die Nodtstellungen innerhalb kürzester Zeit mit einem wahren Inferno ein. Die Devastatoren verfehlten ihre Wirkung nicht.

  15. #55
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Natra stürmte nun zusammen mit Allen und den anderen Pandoras nach vorn. Die Hunterin ritt dabei auf Hocico, während die Asin als Zentaurin von Deckung zu Deckung rannte. Die Raketenwerfer der Maschinenwesen leisteten ganze Arbeit. Binnen weniger Minuten bröckelten die Bunker der Bruderschaft auseinander, während denen nichts anderes als die Flucht blieb. Für Natra wurde damit der Weg hinter die feindliche Linien erleichtert, da sie kaum mit Gegenwehr rechnen musste.

    Los, Allen. Wir müssen Nodies weiter zurück drängen., meinte sie.

    Bei den Bunkern angekommen, nahm sie ihre menschenähnliche Gestalt an, um sich in den engen Gängen der Bunkeranlagen und Schützengräben besser bewegen zu können. Sofort machte sie Jagd auf die Soldaten, die trotz des schweren Beschusses ihre Stellung hielten.

    Derweil versuchte die Partikelkanone zu entkommen, was ihr auch bisher gelang, auch weil die ganzen Avatare draußen an der Front gebraucht wurden. Brottock war jedenfalls froh, dass die Anführerin der Pandoras sein Oxanna nicht zerquetschen wollte. Prompt war er bei ihr und half ihr auf.


    Funktionieren deine Beine nun?, fragte er sie.

    Es war jedenfalls keine Zeit zum Ausruhen. Nur fragte er sich, wie man die Partikelkanone jetzt noch aufhalten wollte. Sofort rannten die beiden los.


    Wie wollen wir diese Hundehütte mit Futterkrugvorbau aufhalten?

    Sie zu verfolgen war dagegen einfach, denn man hatte ihr mit den Ankern auch ein ganzes Dutzend an Peilsendern eingepflanzt. Durch die Masse an Sendern hatte man zum einen eine viel deutlichere Signatur auf den Scannern, zum Anderen war es schwer alle loszuwerden.

  16. #56
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Langsam aber deutlich wurde es Oxanna klar, dass hier mächtig etwas faul war. Aber wie weit die Pandoratruppen schon vorangekommen waren, ahnte sich dann doch nicht, da sie der Nod-Abwehrtechnik vertraute. Dennoch lief sie zum Alarmknopf und löste den Alarm aus, bevor sie sich an Brottock wandte.

    Die meisten Truppen wurden an die Front gezogen, da die Blecheimer von Pandoras gerade zu einem Großangriff blasen. Aber die werden hier nie reinkommen.
    Wir zwei müssen jetzt dieses baufällige Gebäude wieder einfangen, am besten indem wir ihre Plattform zerstören. Dann kommt sie hier nicht mehr weg. Und ja, meine Beine gehen, ich kann nur noch nicht rennen. Aber das wird hoffentlich.


    Beide liefen nun in den Gang hinein, in den die Partikelkanone geflohen war.
    Sirenen heulten auf und Paka begann panisch zu werden, denn sicher wimmelte es gleich von Truppen, inklusive Oxanna und Brottock, auf die sie erst recht verzichten konnte.
    Paka stieß nochmals an die Wand, denn das war die einzigste Möglichkeit hier rauszukommen. Den Weg freischießen ging ja nicht, da sie ja immer noch den Betonklotz als Knebel in der Abschussöffnung hatte und ihn auch nicht so einfach loswurde.

    Auch die drei Pandoratieren in der Montauk wussten nun, dass die Noddies in Alarmbereitschaft waren, denn die Alarmsirene tönte laut und ununterbrochen. Sie mussten durchaus davon ausgehen, dass der Alarm ihnen galt. Jetzt war Eile geboten, sie drückten auf etliche Knöpfe und das Gefährt setzte sich tatsächlich in Bewegung, allerdings rückwärts, und stieß mit einem lauten Krachen und Rumpeln gegen die Wand hinter sich.

    >Ups.<

    Vor den Augen der Partikelkanone begann die Wand zu bröckeln, was so schon seltsam genug war, aber als sie dann noch den Tunnel und ein ihr sehr bekanntes Vehikel sah, hellte sich ihre Miene auf. Die drei Pandoras bemerkten auch, wo sie herausgekommen waren.

    >Unsere Anführerin. Wir haben es geschafft. Los, macht das Loch weiter auf.<

    Sie donnerten noch einmal mit der Montauk dagegen, auch Paka rammte die Wand, die sich letztendlich als schweres Tor entpuppte. Dann war es soweit. Die Partikelkanone und die Pandoras waren wieder vereint, übertrieben gesagt, konnten sie sich in die Arme schließen. Doch noch waren sie nicht in Sicherheit.


    >Geschafft. Endlich bist du frei.<
    >Danke euch.<

    Pankow lief auf Paka zu und sprang auf ihre Plattform, dann schwebte Paka auf den hintersten Teil der Montauk, was als Transportfläche ausgelegt war und setzte sich da ab.

    >Macht hinne, gebt Gummi!<

    Rief Pankow nach vorne, denn es erschienen Soldaten, darunter auch Oxanna und Brottock. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten setzte sich das Gefährt in Bewegung und erreichte sehrbald seine Höchstgeschwindigkeit.
    Oxanna hörte das Krachen, konnte aber immer noch nicht schnell laufen. Als sie den Ort des Geschehens erreichte, sah sie gerade noch die Montauk wegfahren und hinten drauf saß die Partikelkanone.


    Verdammter Mist. Die haben uns wie blutige Anfänger hereingelegt.


    Jetzt galt es durch die vielen Peilsender sie zu verfolgen. Aufgeben war jedenfalls nicht. Am besten war sie holten noch Bardock und verfolgten die Partikelkanone mit Düsenrucksäcken.


    Hocico stürmte vor, während Allen ohne Pause feuerte und laut schrie.


    >Wer hat noch nicht, wer will nochmal?<


    Sie war wild entschlossen alles von Nod in einen Haufen Asche zu verwandeln. Auch die anderen Pandoras griffen mit voller Wucht an. Ohne Diploducaunterstützung würde es schwer werden für die Noddies.
    Geändert von Tupolew TU-154 (16.03.2012 um 02:54 Uhr)

  17. #57
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Brottock nickte Oxanna zustimmend zu und ging dann voraus, mit seiner Kanone im Anschlag. Man ging vorsichtig vor, denn immerhin wusste man nicht, was hier eigentlich vorging. Dann aber hörte man ein rumsen im nächsten Gang.

    Ich hab da ein ungutes Gefühl..., meinte der Langhals.

    Da Oxanna mit ihren kybernetischen Beinprothesen noch nicht schnell laufen konnte, ging wertvolle Zeit verloren. Am Ort des Geschehens angekommen, sah man schon die Partikelkanone auf der Ladefläche der Montauk davon wahren.


    Mist... Aber keinen Grund zur Beunruhigung, ich habe noch ein Trumpf Ass im Ärmel. Ein alter Bekannter, um mal 'nen Tipp zu geben., erzählte er ihr Siegessicher.

    Prompt meldete sich auch das besagte Ass über Funk.


    + Ich habe gerade "Trumpf Arsch im Ärmel" verstanden. +

    Es war Bardock, der nun lauthals zu lachen begann. Er war nach dem Kampf mit Medusa für einige Zeit außer Gefecht, aber durch die Heilpraktiken der Diploducas war er nach einiger Zeit wieder ganz der alte. Prompt begann wieder eine typische Bardock-Brottock-Konversation.

    Auf dich kommen ein paar Ärsche zu, darunter auch ein bedachtes Riesenarsch mit Betonzäpfchen im Arschgesicht.

    Plötzlich hörte man im Funkgerät ein Fahrzeug, gefolgt von einem heftigen Rums. Was war bloß passiert?

    Bardock?

    + Ich fühle mich grad, als würde ich in nem Arsch stecken. +

    Also ganz wie Zuhause...

    + Nicht ganz, vor dem Schlafengehen nehm ich normalerweise noch ein paar von diesen lustigen Keksen. +

    Dann hast du also meine Spacecookies gefressen??? Und ich wunder mich, warum ich Abends kaum noch welche im Schrank hab!

    + Mein Schrank, dein Schrank... Die sehen doch absolut gleich aus. Genau wie unsere Zahnbüsten. +

    Du hast auch noch meine Zahnbürste benutzt?

    + Ich weiß nur, dass ich eine Zahnbürste zum Zähneputzen nehme, denn die Kekse hinterlassen ganz schön viele Krümel. Mit der anderen schrubbe ich mir abends am Waschbecken immer den kleinen Bardock, bis er sich übergibt. +

    Natoll... Ich schieb dir gleich nen Besen in den Arsch!

    + Appropro Besen im Arsch, ich glaub ich habe die Ärsche gefunden, die uns so arschig auf den Arschnerv gehen. +, meinte Bardock und beendete damit die Konversation.

    Bardock war also in gerade dem Tunnel, den die Pandoras nahmen und wurde von der Montauk voll erfasst und steckte in der Front des Fahrzeuges. Als er feststellte, dass Pandoras am Steuer saßen, riss er sich aus dem Metall heraus und kletterte zur Windschutzscheibe, die er dann einschlug.


    Überraschung, ihr behaarten Blecheimer!, sagte er fieß grinsend, während sich sein Gesichtsschutz ausfuhr und die Raketenwerfer zückte.

    Draußen schien die Schlacht für die Bruderschaft nicht gerade gut zu verlaufen. Doch zusammen mit Bardock war noch ein weiterer Diploduca Commander gelandet.


    Nah sieh mal einer an, wen wir da haben!, schallte die weibliche von einem Bunkerdach über Allen hinab.

    Es war Jadilian, die ihr Gewehr anlegte. Ein Lichtstrahl richtete sich auf die Hunterin, ein Zeichen dafür, dass die Waffe lud und in wenigen Sekunden feuern würde. Die Diploducafrau wollte sichergehen und die Hunterin gleich mit dem ersten Schuss ausknippsen. Darüber hinaus hatten die Pandoras nun ein weiteres Problem, denn die beiden Feuerbälle am Himmel konnten nichts gutes heißen.

  18. #58
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Die drei Pandorarehe standen im Cockpit der Montauk, die mit etwa 200 Kilometern pro Stunde durch den Tunnel heizte. Sie waren sich siegessicher und ahnten noch nicht, dass sie gleich auf starken Widerstand trafen, denn die Diploducas waren nicht so einfach zu überrumpeln wie die Noddies. Bardock war wieder fit und tauchte vor dem Gefährt auf, von dem er mitgerissen wurde.

    >Was war das denn?<


    Pankow vermutete, dass sie irgendetwas überfahren hatten. Dies stimmte nur bedingt, denn Bardock arbeitete sich aus dem Metall wieder heraus. Plötzlich wurde die Frontscheibe eingeschlagen und der Diploduca tauchte direkt vor den drei Pandoras auf.

    >Oh Mist, das ist eine dieser WC Enten.<

    Schnell flitzen die Drei nach hinten, verriegelten die Tür zum Fahrerhaus und liefen weiter hinter, während die Montauk unbeirrt weiterraste.
    Die Partikelkanone war etwas am Dösen, da sie ihre Kräfte einteilen musste und zudem etwas Erholung brauchte. Da rummste es, worauf sie ihre Augen aufriss und hellwach war. Zu sehen war nichts, aber sie bekam ein ziemlich ungutes Gefühl. Dies bestätigte sich, als die drei Rehe bei ihr auftauchten und ihr das Geschehen mitteilten.


    >Da vorne ist einer von diesen Langhalsfritzen, aber wir haben auf Autopilot gestellt.<

    Damit wird die Montauk genauso schnell weiterfahren. Keiner der Pandoras wusste, wo es hinging, aber im Idealfall nach draußen.

    Oxanna kam jetzt auf Brottock zu und ihr Gesicht verriet, dass die sonst so ernste Kommandantin ziemlich heiter drauf war.


    Ihr und eure lustigen Funksprüche, immer wieder geil. Wir zwei sollten jetzt auch der Montauk folgen, da die den Spaß nicht alleine haben sollen. Hast du was zum Fliegen dabei, oder sollen wir ein Nod Mot nehmen?

    Ungeachtet dessen, gelangte Samhain zu Bodie und alle zusammen schlichen sich davon. Da keiner der Noddies oder Diploducas auf sie achtete, konnten sie den gleichen Weg wieder zurüchgehen. Durch den Tempel, an den Laserfallen vorbei, bis hin zu dem Raum, den sie als erstes betreten hatten. Hier blieben sie und berieten, was sie jetzt am besten tun sollten.

    Den Pandoratruppen der Südarmee begann sich nun nach dem schnellen Vormarsch auch Widerstand entgegenzustellen. Jadillian tauchte vor Allen auf und visierte sie an, während sie einen Spruch vom Stapel ließ. Die Hunterin erschrak und war stocksteif, als sie plötzlich ein ganz anderes Bild vor Augen hatte. Eingesperrt in einem Glaskasten und drangsaliert von den Diploducas. Doch Hocico reagierte sofort und warf die Hunterin ab, die auch schnell wieder in die Realität zurückkam und hinter eine Mauer wegrollte. Hocico selbst sprang auf die andere Seite. Die hinter ihnen laufenden Truppen um Umaga richteten nun ihrerseits ihre Devastatoren auf Jadillian.


    >Sieh mal an, wen wir da haben. Eine nette Zielscheibe.<

    Knurrte der Cyborg-Gorilla. Dann eröffneten er und seine Mitstreiter das Feuer.
    Derweilen hatte Natra eine kurze Verschnaufpause, in der Omega zu ihr kam, um ihr von Neuigkeiten zu berichten.


    >Die Partikelkanone wurde befreit und befindet sich nun auf der Flucht in einem Tunnel. Sie hat es aber noch nicht überstanden.<
    Geändert von Medusa (22.03.2012 um 08:41 Uhr)

  19. #59
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Gerade als die Pandoras den Diploduca in die Fratze blicken konnten, zischten sie auch schon aus der Brücke der Montauk. Bardock hatte dabei reflexartig Raketen hinterher geschossen, ob die allerdings trafen, war eine andere Sache.

    Oh, ihr wollt fangen spielen?, fragte er höhnisch und riss den Rest der Scheibe ein, um anschließend in die Kommandobrücke hinein zu klettern.

    Durch die Explosionen war der ganze Raum mit Staub und Rauch gefüllt, defekte Kühlmittelleitungen ließen die Temperaturen schnell unter den Gefrierpunkt sinken. Langsam und vorsichtig pirschte sich der Langhals auf die Tür zu, durch die die Pandoras von der Brücke entflohen waren. Das Kühlmittel schränkte die Termalsicht seines Anzuges erheblich ein.


    Kommt raus, kommt raus, woimmer ihr auch seid, Blechdosen.

    Brottock nickte Oxanna zustimmend zu, als sie meinte, dass man der Montauk folgen musste.

    Wie ich Bardock kenne, hat der die Jetpacks vergessen... Nehmen wir die NodMots., schlug er vor.

    Prompt kamen auch schon Soldaten mit den Vehikeln angerollt. Brottock nahm eines der Motorräder entgegen und stieg auf.


    Kannst du mit deinen Protesen die Dinger bedienen?, fragte er.

    Draußen hatte Jadilian die Hunterin ins Visir genommen, die erst auch wie versteinert auf Hocico saß.


    So ists recht, beweg dich nicht!

    Doch dann schmiss der Pandoragaul sie von seinem Rücken runter und rannte selbst davon, während die Pandorafrau sich hinter eine Mauer versteckte. Aber der Lauf ihrer Kontrahentin folgte der Hunterin und sie drückte ab. Da die Mauer dick war, musste sie schätze, wo sich denn Allen genau versteckte. Der Schuss wurde abgefeuert und die Druckwelle ihres Ionengewehrs wirbelte so viel Staub auf, dass man kurzzeitig die Sicht auf sie verlor. Aus dem Lauf des Gewehres zischte gleichzeitig ein hochenergetischer Strahl, der nur für Nanosekunden anhielt, aber die ionisierten Partikel in der Luft für einige Sekunden lang leuchten ließ. Die Wucht der Kanone durchschlug die Wand, hinter der Jadilian Allen vermutete, wie ein heißes Messer, das durch weiche Butter fuhr.

    { Ob ich sie erwischt habe? }, frage sie sich und suchte nach einer neuen Position.

    Plötzlich verwirbelten Raketen die Staubwolke und verfehlten die Diploducafrau um Haaresbreite. Mit Saltos, Rollen und schnellen Radschlägen wich die agile Scharfschützin weiteren Flugkörpern aus, sprang dann aber schließlich vom Bunkerdach hinunter, da das Dauerfeuer zu gefährlich für sie war.

    In der Zwischenzeit kamen die beiden Feuerbälle immer nähe. Sie waren schnell und riesig. Panisch zogen sich die Nodies in ihre Bunker, Stellungen und Schützengräben zurück, um dem Einschlag zu entgehen. Auch die Pandoras suchten Deckung hinter eingefallenen Betonmauern. Rangararock dagegen, der sich in der Zwischenzeit von Drohnen hat reparieren lassen, richtete sich auf und schlug die Fäuste aneinander.


    > Jetzt beginnt der richtige Spaß! <, meinte er blutdurstig grinsend.

    Er und viele andere Maschinenwesen hatte sicher schon Bekanntschaft mit dieser Art von Bedrohung gehabt, aber die meisten hatten keine Ahnung, was vom Himmel aus anrollte. Es dauerte nur Sekunden und die riesigen Feuerbälle schlugen neben dem Primetempel ein. Der Boden bebte vor Erschütterung, bis mehrere hundert Meter in die Tiefe konnte man es spüren. Die Panzerglasscheiben vom Primetempel zerplatzten, verlassene Fahrzeuge wurden durch die Druckwelle wie Spielzeuge umhergeworfen. Staub, Trümmerteile sowie Gestein flog in einer dichten Wolke von den Einschlagstellen weg und verdeckte noch eine ganze Weile die Sicht. Dann aber konnte man mechanische Geräusche vernehmen, verzerrt von elektrischem Gesurre großer Turbinen. Riesige Monster aus Stahl gaben die Staubwolken. Die Walker waren hier. Wahllos eröffneten die Klosse nun das Feuer auf die Pandoras. Beide waren gleich bewaffnet: jeweils ein Blaster-Geschütz unterm Kinn und an den Beinen-Rumpf-Gelenken, an de Seiten befanden sich die mächtigen Ionenkanonen, an dessen Seiten noch Flugabwehrbatterien.
    Geändert von Medusa (22.03.2012 um 13:41 Uhr)

  20. #60
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    Standard AW: Gebiet: Europa, Sarajevo, Tempel von Nod

    Bardocks Raketen trafen nur die schwere Zwischentür der Montauk, da diese als Kommandofahrzeug Nods ensprechend gepanzert war und somit auch nicht so leicht zu zerstören.
    Pankow war nochmals nach hinten gelaufen, um auch die anderen Schotten zu schließen. Sie alle dienten zum Schutz vor Angriffen, ebenso wie die dicke Verkleidung. Hier sollten sie eine Weile Ruhe vor Bardock haben.
    Dennoch mussten sie hoffen, dass die Fahrt bald zuende war und es ins Freie ging, bevor der Diploduca die letzte Schotte zerstört hatte. Das Gefährt raste jedenfalls ungebremst weiter durch den Tunnel.
    Die Partikelkanone ruhte sich etwas aus, jedoch nicht ohne den Blick von der Montauk zu lassen. Da erreichte sie plötzlich ein Signal aus Tirol. Es kam vom dortigen Sicherheitsleiter Kokina und es besagte, dass sie nicht ins Maincenter kommen sollte, da sonst die APA angriff und das mit der gleichen Wucht, mit der sie auch die Waldfestung der Asen zerstörten. Jedenfalls nahm sie es zur Kenntnis. Dann schaute sie wieder in die Richtung, wo Bardock in der Montauk herumtobte. Dessen niederfrequente Signale konnte sie noch schwach wahrnehmen.


    >Ich hoffe der Knilch beißt sich da dran die Zähne aus.<

    Murmelte sie, worauf die Rehe nickten. Paka hatte keine große Möglichkeit der Gegenwehr. Sie war schwer verletzt und zudem war noch immer ihre Abschussvorrichtung geknebelt. Die drei Pandorarehe hatten auch nicht wirklich einen Plan, wie sie das Teil herausbekamen. Dazu brauchten sie sowas wie einen Kran, was es hier aber nicht gab.
    Die Montauk donnerte weiter durch den Tunnel, trotz Bardocks Angriffen weiterhin ungebremst.

    Samhain und die anderen standen vor dem Tempel, als irgendetwas die ganze Gegend erschütterte. Schnell warfen sie sich hinter einer Bodenwelle nieder, während hinter ihnen Fensterscheiben zerbarsten und die Tempelmauer Risse bekam. Als das vorrüber war, stand Samhain wieder auf, schüttelte sich den Staub aus dem Fell und meinte:


    >Wie blöd muss man eigentlich sein, um seinen Verbündeten derart zu schaden?<

    Er wusste zwar nicht was genau hierherkam, aber dafür, dass es nichts von den Verbündeten war. Der Schaden war jedenfalls enorm, in einigen Metern Entfernung lagen sogar einige Avatare am Boden, die es von den Beinen gerissen hatte.

    Jadilian hatte Allen im Visier behalten und drückte ab, um sie hinter der Mauer noch zu erwischen. So ihr Plan, doch die Hunterin war schon weitergerollt, dann aufgestanden und hinter ein Haus gerannt, so dass Jadilians Raketen nur die Mauer zerbröselten. Dann musste die Diploducaschützin auch schon dem Raketenfeuer von Umagas Truppen ausweichen, die sie regelrecht mit Geschossen eindeckten. Dann erschütterte etwas die Umgebung, doch die Pandoras hielten es für ein Erdbeben.
    Allen war unterdessen wieder mit Hocico zusammen, stieg auf und zusammen preschten sie vorwärts. Plötzlich sahen sie Jadilian vor sich.


    >Friss das!<


    Schrie die Hunterin und eröffnete das Feuer, genau wie auch Hocico. Einige der Pandorapferde schlossen auf und taten es ihnen gleich. Doch noch ahnte keiner der Maschinenwesen, dass sie gleich Besuch bekamen. Dann erblickten sie auch schon schememhafte, vom staub verschleierte Riesen, gefolgt von Einschlägen deren Geschosse. Die Pandoras waren erschrocken, reagierten aber schnell.

    >Was zum Geier ist das?<
    >Deckung!<
    >Schnell, zurück zu den befestigten Stellungen!<

    Die Pandoras traten den Rückzug an, jedoch nur bis zu denen von ihnen ausgebauten und vorbereiteten Häusern. Von hier aus wollten sie der Gefahr begegnen.
    Geändert von Tupolew TU-154 (25.03.2012 um 02:22 Uhr)

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